
Angestrebtes Lernergebnis: Die Pflegekräfte haben Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild, erkennen Menschen mit Demenz (MmD) und können ihren Umgang auf deren Bedürfnisse anpassen.
Einzelne Lernelemente:
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Reflexion über den Nutzen des Kompetenzaufbaus
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Informationen zum Krankheitsbild, zu den Formen von Demenz und zu den Verläufen und Hinweis auf das Risiko Delir (Vertiefung in gesondertem Modul)
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Handlungsleitfaden: Demenzen erkennen mit und ohne Testverfahren
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Kommunikation: Grundregeln des Umgangs, Sprechen mit Menschen mit Demenz, erste Tipps für schwierige Situationen

Es geht um die Abwehr pflegerischer oder anderer unterstützender Maßnahmen durch die Patient*in. Hierbei kann es sich beispielweise um die Abwehr von Maßnahmen zur Unterstützung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens wie der Körperpflege und der Nahrungsaufnahme handeln. Aber auch die Verweigerung medizinischer Interventionen im Bereich Diagnostik (z.B. Ultraschall-Untersuchung) und im Bereich Behandlung (z. B. Abwehr einer Medikamenteneinnahme). Die Abwehr von Pflege und Behandlung ist häufig durch verbale Äußerungen der Abwehr oder durch tätliches Verhalten (z. B. Schläge, Tritte, Stoßen, Spucken) gekennzeichnet.
Belastungshöhe: groß für Pflegekräfte, den MmD und die Angehörigen
Risiko für den MmD: Zwang, Sedierung, Fixierung, Unterversorgung
Einzelne Lernelemente:
- Testverfahren zur ersten Schmerzerkennung und zur Visualisierung von Schmerzintensität und Schmerzregion bei eingeschränkter Mitteilungsfähigkeit
- Schmerzerkennung und -einordnung ohne Testverfahren (z. B. Beobachtung von Unruhe, Schwitzen, gekrümmte Haltung, Grimassieren, gepresste Atmung, negative Lautäußerungen; Einbindung der Verhaltensbeobachtungen von Angehörigen)
- Überblick über standardisierte Schmerz-Assessments (z. B. BESD-Skala (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz), BISAD (Beobachtungsinstrument für das Schmerzassessment bei alten Menschen mit Demenz, ZOPA (Zürich Observation Pain Assessment)
- Schmerzbehandlung bei Demenz (z. B. Beachtung von Besonderheiten in der Medikation älterer Menschen und bei verschiedenen Formen von Demenz)
- Begleitende betrieblich-organisatorische Maßnahmen zum Umgang mit Abwehrverhalten (z. B. Ausbildung spezialisierter Pain Nurses, konsiliarische Einbindung von Fachärzten der Geriatrie oder Gerontopsychiatrie)