Aufgrund des demografischen Wandels sind Krankenhäuser von einem „Geriatrisierungsschub“ betroffen mit der Folge, dass auch immer mehr Menschen mit Demenz dort behandelt werden. Vier von fünf dieser Patient:innen zeigen ein so genanntes herausforderndes Verhalten, wie z. B. Unruhe mit Hin- und Weglaufgefährdung, ständiges Rufen oder abwehrendes und aggressives Verhalten bei Untersuchungen oder Behandlungen. Der Umgang mit diesen Verhaltensauffälligkeiten ist für die Beschäftigten mit einem hohen zusätzlichen Stress verbunden. Es kann zu eskalativen Situationen kommen, die für die Betroffenen, die Mitarbeitenden und die Angehörigen sehr belastend sind und mitunter negative Konsequenzen für die Patientensicherheit haben.