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Angestrebtes Lernergebnis: Die Pflegefachpersonen können auch bei Menschen mit eingeschränkter Mitteilungsfähigkeit Schmerzen erkennen und verfügen über Strategien zum Umgang mit Abwehrverhalten.

Einzelne Lernelemente:

  1. Einstiegs-Lernelement: Grundlagen der Schmerzerkennung und -einordnung bei Menschen mit Demenz ohne Testverfahren (z.B. Beobachtung von Unruhe, Schwitzen, gekrümmte Haltung, Grimassieren, gepresste Atmung, negative Lautäußerungen.
  2.  Aneignung von Überblickswissen zur ersten Schmerzerkennung und zur Visualisierung von Schmerzintensität und -region bei eingeschränkter Mitteilungsfähigkeit. Einbindung der Verhaltensbeobachtungen von Dritten (z.B. Angehörige, Hausärzt:innen, Betreuer:innen, ambulante und stationäre Langzeitpflege). 

  3. Überblick zu systematischen Schmerz-Assessments z.B. BESD-Skala (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz), BISAD (Beobachtungsinstrument für das Schmerzassessment bei alten Menschen mit Demenz), ZOPA (Zürich Observation Pain Assessment) 

  4.  Nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung bei Demenz

  5. Begleitende institutionell-organisatorische Maßnahmen zur Unterstützung eines adäquaten Schmerzmanagements bei schmerzbedingten Abwehrverhalten (z.B, Ausbildung spezialisierter Pain Nurses, konsiliarische Einbindung von Fachärzten der Geriatrie, Gerontopsychologie und Anästhesie

  6. Abschluss-Lernelement (Lessons Learned)
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