Angestrebtes Lernergebnis: Die Pflegefachpersonen können auch bei Menschen mit eingeschränkter Mitteilungsfähigkeit Schmerzen erkennen und verfügen über Strategien zum Umgang mit Abwehrverhalten.
Einzelne Lernelemente:
- Einstiegs-Lernelement: Grundlagen der Schmerzerkennung und -einordnung bei Menschen mit Demenz ohne Testverfahren (z.B. Beobachtung von Unruhe, Schwitzen, gekrümmte Haltung, Grimassieren, gepresste Atmung, negative Lautäußerungen.
- Aneignung von Überblickswissen zur ersten Schmerzerkennung und zur Visualisierung von Schmerzintensität und -region bei eingeschränkter Mitteilungsfähigkeit. Einbindung der Verhaltensbeobachtungen von Dritten (z.B. Angehörige, Hausärzt:innen, Betreuer:innen, ambulante und stationäre Langzeitpflege).
- Überblick zu systematischen Schmerz-Assessments z.B. BESD-Skala (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz), BISAD (Beobachtungsinstrument für das Schmerzassessment bei alten Menschen mit Demenz), ZOPA (Zürich Observation Pain Assessment)
- Nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung bei Demenz
- Begleitende institutionell-organisatorische Maßnahmen zur Unterstützung eines adäquaten Schmerzmanagements bei schmerzbedingten Abwehrverhalten (z.B, Ausbildung spezialisierter Pain Nurses, konsiliarische Einbindung von Fachärzten der Geriatrie, Gerontopsychologie und Anästhesie
- Abschluss-Lernelement (Lessons Learned)
- Trainer/in: Luca Morsing